Battlecreek - Thrash-Metal straight outta Chiemgau

Battlecreek

- Local Heroes im Chiemgau

- Potentielle Heroes weltweit


Gegründet im Jahr 2004, haben sich Battlecreek seitdem kontinuierlich in der nationalen Metalszene etabliert und waren daher auch zurecht im Dokumentarfilm „Total Thrash“ (2022), der die Geschichte des deutschen Thrash Metals behandelt, zu sehen. Angeführt von den einzigartigen Shouts von Berne, spiegelt die Band bei ihren Live-Auftritten den Spaß und die Energie wider, was der Grund ist, warum sie als Support-Act für Tankard, Sacred Reich und Testament engagiert wurden.


Nach dem Debütalbum „Wake the Plague“ (LP, 2011) und „Hate Injection“ (LP, 2015), die sowohl Kritiker als auch Fans überzeugten und deshalb im Jahr darauf von Violent Creek Records neu aufgelegt wurden, präsentierten die lustigen Burschen ihren dritten Longplayer „Maze of the Mind“ Anfang des Jahres 2024. Bis zum heutigen Tag habe ich noch immer nicht den Ausweg aus dem Labyrinth gefunden.
 

Mit ihrem Album „Maze of the Mind“ verbinden die vier Thrash-Metaler aus dem Münchener Umland von Battlecreek das Beste aus zwei Welten: echten deutschen Thrash Metal, kombiniert mit den Wurzeln des Bay Area Sounds, der irgendwo zwischen Exodus, Gama Bomb, Warbringer und Kreator angesiedelt ist. „Maze of the Mind“ zeigt die Spielfreude von Battlecreek in jedem einzelnen Ton.
 

"Gehört zur Familie"

Neben Berne (Vocals), Chris (Guitar) und Phil (Drums) ist auch mein Cousin Nodeng (Bass) Mitglied der Band. Durch meinen familiären Bezug zu Battlecreek und meiner damaligen eigenen Band "Breath Of Decay" durfte und konnte ich schon zur Gründung von der Band "Battlecreek" diese begleiten oder zumindest mitverfolgen. Im Laufe der Zeit hatten wir einige gemeinsame Shows. Auch mit meiner zweiten eigenen Combo "Amplified Hate" kreuzte sich immer wieder der Weg mit Battlecreek.
 

So konnte ich live miterleben, wie sich mein "kleiner" Cousin mit seiner Band entwickelte und wuchs. An den ersten Shows coverten sie unter anderem Songs von AC/DC oder Judas Priest. Sie hatten dabei jedoch auch schon die ersten eigenen Songs mit im Gepäck. Battlecreek legen auf der Bühne immer eine energiegeladene Show mit einer ordentlichen Portion Humor hin. Dabei nehmen sie sich selbst auch öfter nicht all zu ernst, wenngleich jeder Musiker der Band genau weiß, was er an seinem Instrument bzw. Mikrophon anstellt.
 
 

Besonders hervorzuheben:

In rund 20 Jahren Bandgeschichte experimentierten die vier "Stormtroopers of Thrash" nur wenig bis gar nicht herum und blieben sich selbst stetig treu. So kommt es, dass sie seit Anbeginn ihrer Machenschaften immer in der gleichen Besetzung spielen. Alle vier aktuellen Mitglieder waren bei ihrer Bandgründung dabei. Nur im Spurenbereich sprangen andere Musiker bei gewissen Gigs ein.

 Wenige Jahre nach ihrer Gründung probierten die wilden Kerle aus, wie es ist, ein Quintett anstatt eines Quartetts zu sein. Die Versuche, einen zweiten Gitarristen zu integrieren, wurden aber bald wieder verworfen. Meines Wissens nach wollten sie sich zu dieser Zeit auch mal umbenennen, in den Bandnamen "Violator".  Ich glaube aber, dass sie unter diesem Namen keine einzige Show spielten. Außerdem gibt es seit 2002 eine Band aus Brasilien, die "Violator" heißt.

 

Fazit:

Wenn Battlecreek in deiner Nähe einen Gig spielt, geh hin! Das gilt auch, wenn das ganze im Chiemgau passiert, denn Battlecreek haben sich hier ziemlich rar gemacht. Für jeden Fan der härteren Gangart ein absolutes Muss. Für mich ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis Battlecreek einen Slot auf dem Wacken Open Air bekommen - allerdings denke ich mir das schon seit einigen Jahren. Schaut euch die Jungs an. Sie haben es verdient.

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